Zurich Contract Legal

Nutzungsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für unsere Rechtsberatungsdienstleistungen

Diese AGB gelten für alle Rechtsberatungsleistungen, die von unserer Kanzlei erbracht werden, einschließlich Vertragsgestaltung, Vertragsprüfung, Rechtsberatung und anwaltlicher Vertretung. Sie gelten auch für die Nutzung unserer Website und aller damit verbundenen Dienste.

Abweichende Bedingungen des Mandanten werden nur wirksam, wenn sie von uns ausdrücklich schriftlich anerkannt werden. Entgegenstehende oder abweichende AGB des Mandanten erkennen wir nicht an.

Ein Anwaltsverhältnis kommt durch ausdrückliche oder stillschweigende Annahme eines Mandats zustande. Die Mandatserteilung kann mündlich, schriftlich oder elektronisch erfolgen. Wir bestätigen die Mandatsübernahme in der Regel schriftlich.

Unverbindliche Beratungsanfragen über unsere Website oder per E-Mail begründen noch kein Mandatsverhältnis. Ein solches entsteht erst durch ausdrückliche Mandatserteilung und -annahme. Erstberatungen können kostenpflichtig sein, worüber wir Sie im Voraus informieren.

Haftungsausschluss für Mandanteninformationen

Unsere Beratung basiert auf den vom Mandanten zur Verfügung gestellten Informationen. Bei unvollständigen, unrichtigen oder verspätet übermittelten Informationen können wir keine Haftung für daraus resultierende Nachteile übernehmen.

Die Honorierung erfolgt nach schriftlicher Vereinbarung auf Basis von Zeitaufwand, Festpreisen oder Erfolgshonorar, soweit gesetzlich zulässig. Bei fehlen einer ausdrücklichen Vereinbarung gelten die gesetzlichen Bestimmungen und die Richtlinien der Zürcher Anwaltskammer.

Vertragsgestaltung Festpreis oder Zeithonorar CHF 450-650/Stunde
Vertragsprüfung Festpreis Nach Komplexität
Verhandlungsbegleitung Zeithonorar CHF 450/Stunde
Prozessvertretung Zeithonorar + Erfolgskomponente Nach Vereinbarung

Zurückbehaltungsrecht

Bei Zahlungsverzug sind wir berechtigt, die weitere Mandatsbearbeitung einzustellen und Akten sowie Dokumente zurückzubehalten, bis alle offenen Honorarforderungen beglichen sind. Dies gilt nicht für Eilfälle mit Fristablauf.

Wir unterliegen dem strengen anwaltlichen Berufsgeheimnis nach Art. 13 BGFA. Alle Informationen, die Sie uns anvertrauen, werden absolut vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Wir haften nach den gesetzlichen Bestimmungen für Schäden, die durch vorsätzliche oder fahrlässige Pflichtverletzung bei der Mandatsbearbeitung entstehen. Die Haftung ist durch unsere Berufshaftpflichtversicherung abgedeckt.

  • • Folgeschäden bei unvollständigen Mandanteninformationen
  • • Schäden durch Nichtbefolgen unserer Beratung
  • • Gesetzesänderungen nach Beratungszeitpunkt
  • • Schäden durch höhere Gewalt
  • • Vermögensschäden außerhalb des Mandatsumfangs
  • • Leichter Fahrlässigkeit auf Honorarsumme
  • • Unentgeltlicher Beratung auf Vorsatz/grobe Fahrlässigkeit
  • • IT-bedingten Ausfällen auf angemessene Entschädigung
  • • Empfehlungen Dritter (nur bei grober Fahrlässigkeit)

Verjährung von Haftungsansprüchen

Haftungsansprüche gegen unsere Kanzlei verjähren nach drei Jahren ab Kenntnis des Schadens und der schädigenden Person, spätestens jedoch nach zehn Jahren ab der schädigenden Handlung.

  • • Nachhaltige Störung des Vertrauensverhältnisses
  • • Zahlungsverzug trotz Mahnung und Nachfristsetzung
  • • Interessenkonflikte, die nachträglich bekannt werden
  • • Unzumutbare Mandantenführung oder Verhalten
  • • Weisung zu rechtswidrigem oder standeswidrigem Verhalten
  • • Verweigerung notwendiger Mitwirkung durch den Mandanten

Die Nutzung unserer Website ist für Informationszwecke und die Kontaktaufnahme gestattet. Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit unserer ausdrücklichen Zustimmung vervielfältigt oder verbreitet werden.

Verfügbarkeit und technische Störungen

Wir streben eine hohe Verfügbarkeit unserer Website an, können jedoch nicht garantieren, dass diese zu 100% ohne Unterbrechungen erreichbar ist. Bei technischen Störungen oder Wartungsarbeiten können temporäre Einschränkungen auftreten.

Auf alle Rechtsbeziehungen zwischen der Kanzlei und dem Mandanten findet ausschließlich Schweizer Recht Anwendung, insbesondere das Obligationenrecht (OR) und das Bundesgesetz über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (BGFA).

Diese AGB können bei wichtigen Gründen (Gesetzesänderungen, Rechtsprechung, Änderung der Geschäftstätigkeit) angepasst werden. Änderungen werden den Mandanten schriftlich oder per E-Mail mit einer Frist von mindestens 30 Tagen mitgeteilt.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Unwirksame Bestimmungen sind durch solche zu ersetzen, die dem gewollten Zweck am nächsten kommen.